Herzlich willkommen beim BLSV Starnberg Online

BLSV-Kreisvorsitzender Walter Moser mit BLSV-Präsident Günther Lommer und Vizepräsident Bernd Kränzle

Vertreter der Kreisvorstandschaft des BLSV mit den Sportabzeichen-Wiederholern sowie Landrat Karl Roth (3. von rechts), Sportamtsleiterin Rosemarie Merkl-Griesbach (4. von rechts) und dem EA-Preisträger Klaus Pittrich (5. von rechts)

An alle Sportvereine im Landkreis Starnberg

(Eilt – bitte allen Vereinsvorsitzenden sofort vorlegen)

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

auch im Landkreis Starnberg sind wir seit einigen Tagen mit dem Umstand konfrontiert, dass von den Kommunen Sporthallen für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern benötigt werden. Die Unterbringungsmöglichkeiten in sonstigen Einrichtungen reichen angesichts des großen Zustroms nicht mehr aus.

Obwohl befürchtet werden musste, dass es auch in unserem Landkreis zu dieser andernorts bereits üblichen Praxis kommt, wurden wir Mitte Juli 2015 dennoch überrascht, als die Sporthalle in Inning und später die Halle in Weßling aus diesem Grund für den Sportbetrieb gesperrt wurden.

Da die Verantwortlichen der betroffenen Sportvereine nicht rechtzeitig informiert bzw. angehört wurden, haben wir beigefügten Brief an Herrn Landrat Karl Roth verfasst. Für den Fall, dass es zu weiteren Einschränkungen des Vereinssports auch in anderen Orten kommen sollte, ersuchten wir dringend um die Einbindung der jeweiligen Vereinsvorsitzenden im Vorfeld, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Auf die im Einzelfall eintretenden Schwierigkeiten für die Sportvereine haben wir hingewiesen.

Der Bayerische Landessportverband sieht keine Möglichkeit, die Belegung von kommunalen Sporthallen durch Flüchtlinge und Asylbewerber zu verhindern. Es bleibt zu hoffen, dass so früh wie möglich dauerhafte Einrichtungen für die Unterbringung gefunden und die Sporthallen für den Vereins- und Schulsport wieder zur Verfügung stehen. Der Landkreis und die Kommunen suchen fieberhaft nach Lösungen.

Wir bitten euch dringend, auch angesichts der beschriebenen Bedingungen die bisher in unserer Vereinslandschaft gezeigte Solidarität mit Asylbewerbern und Kriegsflüchtlingen beizubehalten. Die nicht von Einschränkungen tangierten Vereine bitten wir, Solidarität mit den betroffenen Vereinen zu zeigen und ggf. vorhandene freie Hallenkapazitäten zur Verfügung zu stellen. Wir setzen hier auf die Kommunikation zwischen den benachbarten Vereinen, stellen uns aber als Sportkreisvorstand bei Bedarf gerne vermittelnd zur Verfügung.

Wir hoffen, bald wieder erfreulichere Nachrichten vermelden zu können.

Trotz allem wünschen wir eine erholsame Ferienzeit und verbleiben

mit sportlichen Grüßen

Walter Moser

Sportkreis Starnberg im BLSV

www.blsv-starnberg.de

Der BLSV warnt vor gefälschten Rechnungen zum Rundfunkbeitrag

Der BLSV wurde darauf hingewiesen, dass gefälschte Zahlungsaufforderungen zum Rundfunkbeitrag von ARD/ZDF/Deutschlandradio an Vereine verschickt wurden. Layout, Farbe und Machart der Fälschung sind von den Original-Anschreiben nur schwer zu unterscheiden. Bis auf wenige Rechtschreibfehler ist das Anschreiben auch aufgrund seiner Formulierungen nicht klar als Fälschung identifizierbar. In dem uns vorliegenden Fall konnten wir die Fälschung an folgenden Merkmalen feststellen:

  • Bei der IBAN-Nummer waren die ersten beiden Buchstaben „BG“, was für Bulgarien steht. Auf einer deutschen IBAN-Nummer steht am Anfang „DE“ für „Deutschland“.
  • Weiterhin stimmten die letzten Ziffern der vermeintlichen Telefonnummer in den angegebenen Kontaktdaten des Absenders nicht.
  • Auch die angebliche Beitragsnummer war nicht korrekt.
  • Im uns vorliegenden Fall wurde der Betrag falsch berechnet.


Unter folgendem Link finden Sie ein Beispiel einer korrekten Zahlungsaufforderung.

http://www.rundfunkbeitrag.de/informationen/aktuelles/musterbrief/
Was ist zu tun?

Sofern Sie ein gefälschtes Schreiben erhalten haben, sollten Sie es ignorieren und es im besten Fall dem Beitragsservice melden. Sollten Sie den Betrag bereits überwiesen haben, dann wenden Sie sich bitte umgehend an Ihr Geldinstitut.